Menschen helfen, ihr Leben zu verändern – das bedeutet Impulse zu geben und mit Einkommen schaffenden Maßnahmen die Lebensqualität der Familien in den ländlichen Regionen des südlichen Afrikas zu verbessern. Unser Verein arbeitet seit 2009 besonders eng mit der Entwicklungshelferin Claudia Zeising zusammen, die als Projektleiterin von Mission 21 entsendet wurde, um die Frauenarbeit im Süden Tansanias zu leiten. Zusammen mit der Leiterin und Koordinatorin der Frauenarbeit, Pfarrerin Melania Mrema-Kyando, werden insbesondere die Frauen in den ländlichen Regionen unterstützt. Ihnen soll ein Verständnis für ihren eigenen Wert und der Wert ihrer Leistungen vermittelt werden. Alle Spenden, die über SARA gesammelt, werden zu 100 Prozent für die Hilfsprojekte verwendet – ohne Abzug von Kosten.

Tansania ist eines der ärmsten Länder der Welt. Rund 30 Prozent der Tansanier sind Analphabeten, obwohl bereits 1978 die allgemeine Schulpflicht für Primary Schools, also für die Klassen eins bis sieben, eingeführt wurde. Zwar sind staatliche Grundschulen umsonst, doch Uniformen, Bücher und Stifte kosten so viel, dass manche Eltern vor der Entscheidung stehen: Hefte für ein Kind oder eine warme Mahlzeit für alle? Nur rund sieben Prozent der Mädchen erhalten die Chance, eine weiterführende Schule zu besuchen.

SARA unterstützt mit den gesammelten Spenden verschiedene Ausbildungsprojekte, die unter Leitung von renommierten Organisationen vor Ort geführt werden.

Landwirtschaftsprojekte KategoriebildDer Süden Tansanias ist ländlich geprägt und nach wie vor sehr traditionell. Obwohl der Süden eine der fruchtbarsten Regionen Tansanias ist, findet man Mangelernährung bei Kindern und Erwachsenen vor bedingt durch einseitige und Kohlehydrat-lastige Ernährung. Nahezu alle Frauen in ländlichen Regionen sind Subsistenzbäuerinnen. In Landwirtschaftsprojekten geht es zunächst nicht um kommerzielle Produktion, sondern um die Verbesserung der Versorgung der Familie und wenn möglich die Entlastung der Frauen im Alltag. Zusätzlich wird in den bestehenden Frauengruppen Information zum Thema gesunde Ernährung weitergegeben.

Unser Verein möchte bei Aufklärungsarbeit im Gesundheitsbereich unterstützen, denn Unwissenheit gilt als wesentlicher Grund vieler Krankheiten. Nur eine Minderheit der jungen Menschen kann Gesundheitsfragen z.B. zur HIV-Prävention und -Übertragung richtig beantworten. Besonders betroffen sind junge Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Vielleicht möchten Sie sich ja auch noch über Ihren finanziellen Beitrag hinaus engagieren. Hier finden Sie Ideen, wie Sie unser gemeinsames Anliegen im Alltag unterstützen können.

Auch mit kleinen Schritten etwas zum Besseren bewegen – das muss doch möglich sein! Mit diesem Gedanken gründeten wir im Jahr 2005 SARA, den Verein zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Afrika e.V. Mit dem ehrenamtlichen Engagement unserer Mitglieder und vieler Unterstützer konnten seit 2005 zahlreiche Projekte in unterentwickelten ländlichen Räumen im südlichen Afrika realisiert werden. So wurde der Bau eines Trainingszentrums in Tansania gefördert und die laufende Arbeit des Zentrums wird von uns unterstützt. Studenten aus in der südafrikanischen Provinz Eastern Cape wurde eine universitäre Ausbildung in den Bereichen Landwirtschaft und ländliche Entwicklung ermöglicht.

Wir bewundern immer wieder den Mut der Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen ihr Leben meistern. Es braucht Mut, gegen elende Lebensbedingungen anzukämpfen und mit kleinen Schritten etwas zum Besseren zu bewegen. Wir möchten das unterstützen – und würden uns über Ihre Hilfe freuen"!

Die Verwendung der Mittel erfolgt in enger Abstimmung mit den Projektverantwortlichen vor Ort. Lesen Sie hier unsere Satzung.

JUST LIKE YOU
Der Dokumentarfilm „Just like You – wie Du und ich“ erzählt von Menschen im Südwesten Tansanias, die mit dem HI-Virus infiziert sind. Der tansanische Filmemacher und Regisseur Nicholas Calvin Mwakatobe begleitet die Infizierten in ihrem Alltag und gewährt den Zuschauern sehr persönliche Einblicke. Wie Du und ich – so müssen diese Menschen ihren täglichen Aufgaben gerecht werden. Eindringlich, ehrlich und in ihren eigenen Worten erzählen sie von ihrer HIV-Infektion und was es für sie bedeutet, mit Aids zu leben. Der Film portraitiert auch die engagierte Pfarrerin Melania Mrema Kyando und wie sie mit der Lusubilo-Selbsthilfegruppe und ihrer Aufklärungsarbeit den Menschen Mut macht, das Tabu des Schweigens zu brechen.

Zu Gast: Die Pfarrerin Melania Mrema Kyando (Rungwe/Tansania) sowie der Regisseur Nicholas Calvin Mwakatobe (Dar es Salaam/Tansania) stehen im Anschluss an den Film (Dauer ca. 40 Minuten) für Gespräche zur Verfügung.

Termine
Hamburg am 06.12.15 um 18:00 Uhr im Alabama Kino
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg.

Lübeck am 07.12.15 um 18:00 Uhr im Kommunalen Kino (KinoKoki)
Mengstraße 35, 23552 Lübeck.


Der Eintrittspreis beträgt 5,00 Euro. Davon gehen 2,50 Euro als Spende an das Projekt.

 

Informationen zum Projekt:
Sara
Verein zur Förderung der Entwicklung
ländlicher Räume im südlichen Afrika e.V.
www.saraverein.org
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FORUM FÜR
MIGRANTINNEN UND MIGRANTEN
IN DER HANSESTADT LÜBECK
www.forum-hl.de
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Adresse

Verein zur Förderung der Entwicklung
ländlicher Räume im südlichen Afrika e.V.

Seydlitzstraße 21
23564 Lübeck

Spendenkonto

SARA Förderverein e.V.
IBAN: DE65 2305 0101 0001 0690 53
BIC: NOLADE21SPL
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