Unter Nonnen

In einer kleinen „Oase“ der katholischen Kirche in Msimbazi betreiben die „Schwestern des Padre Pio“ ein kleines Gästehaus. Es ist sehr einfach, aber die Zimmer sind sauber, haben eine Dusche und einen Ventilator. Was will man mehr. Auch das Essen ist einfach, aber schmackhaft und so kann man sich durchaus wohlfühlen, wenn man für wenige Tage in Dar Es Salaam sein muss.

Da das Gästehaus Teil eines Viertels ist, welches der Kirche gehört und damit entsprechend abgesichert ist, kann man sich hier frei bewegen. Für mich eine „Oase“ inmitten einer lauten, chaotischen und nicht ganz ungefährlichen Großstadt.

Schwester Apollonia, kurz Apollo genannt, und Schwester Teddy sind für das Gästehaus verantwortlich. Während Schwester Teddy sich um Küche, Haushalt und Organisatorisches kümmert, betreibt Apollo nebenher Landwirtschaft. Sie baut Gemüse an und versucht sich auch mit Obst. Zudem hat sie Hühner, Enten, Kaninchen und auch ein paar Schweine. Es ist überraschend wieviel sie dem steinigen, sandigen Boden abgewinnt, da spielt sicher auch das Beten eine wichtige Rolle.

Wenn man wie ich über mehrere Jahre immer wieder hierherkommt, gehört man zur Familie. Man trifft auch oft wieder die gleichen Menschen, aus vielen Teilen des Landes und so tauscht man sich aus, was seit dem letzten Zusammentreffen so passiert ist. Irgendwie ein Stück Zuhause fern von Zuhause.

(Claudia Zeising)

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