Masken gegen Corona

Auch die Nähgruppe „Pamoja tunaweza“ näht nun Mundschutzmasken. Ansonsten sei die Lage in Tansania unübersichtlich, so schrieb uns Claudia Zeising, die engen Kontakt zu den Gruppen in Tansania hält. Bis zum 14. April 2020 wurden laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Land 53 Infizierte und 3 Todesfälle gemeldet. Die ersten bestätigten Infektionen wurden am 16. März 2020 gemeldet, wobei dieses Datum sich auf die offizielle Meldung bezieht.

Masken nhen gegen Corona„Leider wird die Gefahr in Tansania offiziell eher runtergespielt. Was wohl auch damit zu tun hat, dass es wahrscheinlich kaum Möglichkeiten und Material zum Testen gibt. Allerdings erzählt Melania, daß sie auffallend viele Beerdigungen haben. Zudem ist natürlich die Erreichbarkeit in den abgelegenen ländlichen Regionen problematisch. Bisher kommen lediglich aus Burkina Faso und Kamerun einigermaßen verlässlich Zahlen. Selbst die Südafrikaner sind sehr skeptisch, ob sie eine Übersicht der Lage im Lande haben“, so Claudia Zeising.

„Noch gibt es innerhalb Tansanias keine Reisebeschränkungen, nur wer von Außerhalb des Landes kommt, muss in Quarantäne. Diese Reisenden müssen dann Unterbringung und Versorgung selbst bezahlen, Quarantänezentren sind die Hotels im Besitz des Präsidenten - ohne Kommentar.“

Claudia beschreibt weiter, dass auch der öffentliche Transport ein großes Problem und Sicherheitsrisiko sei. Gereist werde mit in der Regel hoffnungslos überfüllten Kleinbussen und sehr engen Überlandbussen. Wer es sich leisten kann fliegt, aber nur wenige Orte sind mit Flugzeugen erreichbar.

Wir bleiben in engem Kontakt mit Melania und versuchen, zeitnah zu berichten. 

 

 

 

 

 

 

 

 Das Foto zeigt die Leiterin und Koordinatorin der Frauenarbeit, Pfarrerin Melania Mrema-Kyando, mit einer Mundschutzmaske der Frauen-Nähgruppe.

April 2020

Kindertag in Rungwe

IMG 3353Einfach nur mal Kind sein: Das können kleine und große Kinder an dem einmal pro Monat stattfindenden Kindertag in Rungwe.

Sie treffen dort andere, mit HIV infizierte Kinder, erhalten viele Informationen rund um den Umgang mit HIV. Ein Zahnarzt kommt und führt eine Zahnvorsorge durch.

 

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Und vor allem: Sie können miteinander spielen, lachen, essen – und einfach nur mal unbeschwert Kind sein.

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Spontane Hilfe für Pfarrerin Melania

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Ende August 2019 erreichte uns ein Hilferuf aus der Südprovinz Tansanias: Das Haus von Pfarrerin Melania Mrema-Kyando war abgebrannt. Melania ist nicht nur Leiterin der Frauenarbeit und in der Südprovinz Tansanias, sondern gleichermaßen auch die gute Seele der Projekte vor Ort.

Umso glücklicher waren wir, dass unser spontaner Spendenaufruf im September zu einer so überwältigenden Resonanz geführt hat und wir Melania beim Wiederaufbau ihres Hauses unterstützen können. Insgesamt 1.500 Euro wurden gespendet. abgebrannt

Ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender, auch im Namen von Melania!

 

 

 

 

Januar 2020

PREMIERE: UNSER ERSTER NEWSLETTER

Im Dezember erschien unser erster Print-Newsletter mit Informationen rund um die Aktivitäten des Sara Vereins.

Download des Newsletter im PDF-Format.

 

2019 konnten wir insgesamt wieder über 15.000 € nach Tansania überweisen zur Fortführung der laufenden Projekte:

Bildung gegen Armut

  • Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden
  • (z.B. Nähausbildung) und Studierenden (z.B. Finanzmanagement)

Hilfe zur Selbsthilfe durch Wirtschaftsaufbau

  • Förderung selbständiger Frauen in Nähgruppen und Beadwork (Perlenstickerei) und deren Zusammenschluss.

HIV-Selbsthilfegruppen für Transparenz und Austausch

  • Finanzierung von Meetings und Aktionen der stetig wachsenden HIV-Selbsthilfegruppen

Auch für das neue Jahr haben wir viel vor. Vor allem möchten wir Sie künftig per Newsletter regelmäßig über die Projekte und Aktivitäten informieren.

 

Dezember 2019

Projektfortschritte

Bananentrgerin MbeyaInzwischen sind in Tansania rund 80.000 Frauen in 170 Gemeinden in Frauengruppen organisiert.

Die Nähgruppe ist erfolgreich und unabhängig und hat inzwischen ein eigenes Bankkonto. 90 Prozent der von den Frauen produzierten Artikel werden im Land selbst verkauft, zum Beispiel in Hotels oder an den Flughäfen.

Kisa, die auch vom SARA Verein mit Spenden unterstützt wurde, kann dank ihrer Prothesen wieder Laufen. Inzwischen macht sie eine Ausbildung zur Schneiderin. Sie lebt wieder in ihrem Dorf, und kann dank des Nähens für sich selbst sorgen.

Das Gästehaus in Rungwe ist fertiggestellt und bietet 11 Gästen Platz. Es wurde dafür nicht, wie geplant, ein Neubau erstellt, sondern ein altes Pfarrhaus renoviert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dezember 2019

 

 

 

Kissa kann wieder Laufen!

„Kissa kann wieder Laufen“ – als die Email aus Rungwe kam, waren wir alle sehr berührt. Der jungen Frau Kissa mussten nach einem falsch behandelten Infekt beide Unterschenkel amputiert werden. Dank des Einsatzes der Projektverantwortlichen vor Ort und zahlreicher Spenden aus aller Welt hat Kissa nach mehr als einem Jahr nun zwei Prothesen erhalten, lernt wieder Laufen und steht buchstäblich wieder auf eigenen Füßen.

 


Immer wieder erreichen uns über die Projektverantwortlichen vor Ort Anfragen, in denen es um Einzelschicksale geht. Der Vorstand von Sara überprüft dann in enger Abstimmung mit den Mitgliedern, wann wir mit Spenden unterstützen. Grundsätzlich stehen für uns Projekte, die Hilfe zur Selbsthilfe bieten, an erster Stelle. So wie die HIV-Selbsthilfegruppe, das Nähprojekt oder die Ausbildung von Mädchen auf weiterführenden Schulen.

Auch als uns die Geschichte von Alexander erreichte, beschlossen wir, ihn zu fördern. Alexander ist HIV Positiv (über ihn wird auch im Film "Just like You" erzählt), er geht
in die 6. Klasse der Primary School und interessiert sich sehr für Naturwissenschaften. In einem ersten Gespräch gestand Alexander, dass er sich so sehr ein Fahrrad wünsche – und Bücher über Naturwissenschaften. Sein Traum ist der Besuch einer weiterführenden Schule. Mit Spenden möchten wir ihm zunächst den Förderunterricht in Naturwissenschaften und Englisch sowie Sachbücher finanzieren, damit er sich auf den Besuch einer weiterführenden Schule vorbereiten kann. Ab 2018 könnte Alexander dann auf eine weiterführende Schule gehen, die sich auf Naturwissenschaften spezialisiert hat.

Fragebogen Köpfe: Kondwani Chiwina

Chiwina

Der Fragebogen war früher ein beliebtes Gesellschaftsspiel. So füllte ihn der Schriftsteller Marcel Proust nach eigenem Bekunden in seinem Leben gleich zweimal aus, viele prominente Köpfe haben ihn im FAZ-Magazin beantwortet. Angelehnt an diese Idee möchten wir auf dem SARA Blog mit dem Fragebogen Menschen vorstellen.
Wir starten mit unserem Vorstandsmitglied Kondwani Chiwina. Er kommt ursprünglich aus Malawi, lebt und arbeitet heute in Lübeck als Software-Ingenieur bei Balvi. Kon ist  ist 36 Jahre alt und ledig.

 

Wie muss ein Tag für Sie beginnen, damit es ein guter Tag wird?
Ein guter Tag beginnt für mich immer mit einem guten Frühstück und internationalen Nachrichten. Entweder höre ich die Nachrichten im lokalen deutsche Radio oder gucke ich sie auf internationalen Sendern wie CNN oder BBC im Fernsehen.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
Dass ich mal als Kind während der Hungernot in Malawi grüne Bananen gestohlen habe. Aber ich hatte mich ja zwei Tage lang nur von gekochten grüne Mangos ernährt. Da bekommt man am Ende keine Energie mehr und fängt langsam an, die Hoffnung zu verlieren. Ohne Hilfe im Visier war das unsere einzelne Option zu Überleben.

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?
Damals wollte ich immer ein Soldat werden. Ich weiß nicht ganz genau, warum ich solche Träume hatte. Aber die Uniform, die Teamarbeit und die Waffen hatten mich immer fasziniert. In 2001 bin ich auf diesem Weg gegangen, aber ich habe in der Armee schneller gemerkt, dass ich mich dort nicht wohl fühle. Nach drei Monaten in der Armee habe ich aufgehört und mich an der Universität von Malawi angemeldet.

Und was sind Sie heute von Beruf?
Ich arbeite heute als Software-Ingenieur in Lübeck.Meine Arbeite umfasst die Ermittlung der fachlichen Rahmenbedingungen zur Erstellung, Weiterentwicklung und zum Betrieb von Softwaresystemen für den gesundheitlichen Umwelt- und Verbraucherschutz.

Wo möchten Sie leben?
Ich lebe gerne hier an der Ostseeküste und Ich möchte weiterhin hier leben. Hier treffen sich zwei Ökosysteme, das Meer und das Land, und das an sich ist für mich sehr besonders.

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
Ich denke Singen zu können

Es gibt nichts Schlimmeres als…
…zu wissen, dass das Leben ein Ende hat, aber man weiß nicht genau, wann das sein wird.

Ihre Helden in der Wirklichkeit?
Bruder Roger Schutz, der Gründer der Taize‘ Gemeinschaft

Ihre Lieblingstugenden?
Geduld, Ausdauer und Empathie

Mit wem würden Sie gerne einmal am Tisch sitzen?
Barack Obama, Dalai Lama, Aliko Dangote

 

Lieber Kon, herzlichen Dank für Ihre Offenheit!


Haben Sie auch einmal Lust, den Fragebogen für uns auszufüllen? Wir würden uns freuen! Melden Sie sich gerne bei uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

(Susanne Boll)

Film „Just like you“ jetzt auf Youtube anzusehen

Er feierte Premiere am 1. Dezember 2015, dem Welt-AIDS-Tag, in Basel, wir konnten ihn im Dezember in Hamburg, Lübeck und Berlin vorführen: den Film „Just like You“. Wir freuen uns, dass das filmische Portrait der HIV-Selbsthilfegruppe Lusubilo in Rungwe/Tansania jetzt auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich ist - im Internet bei Youtube:

"Just Like You" mit deutschen Untertiteln

"Just Like You" mit englischen Untertiteln

"Just Like You" mit Untertiteln auf Suaheli

Für Nicholas Calvin, den jungen tansanischen Regisseur, erfüllt sich nach der Vorstellung in Europa jetzt ein weiterer Herzenswunsch: Der Film ist beim Filmfestival in Zanzibar angemeldet, welches im Juli 2016 stattfindet.

Die Pfarrerin Melania Mrema Kyando, Leiterin der HIV-Lusubilo-Selbsthilfegruppe, war in Surinam in Südamerika und hat dort den Film und ihre Projekte vorgestellt. Nun gibt es sogar Bestellungen für eine DVD des Films aus Nepal, Indonesien und Peru.

Weil bei den Filmvorführungen in Deutschland das Interesse so groß war, können auch wir DVDs des Films, die von Mission 21 hergestellt werden, bestellen und weitergeben. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei uns:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(Susanne Boll)

 

Neue Hilfe zur Selbsthilfe: African Beads

Mai 2016 - Das südliche Hochland von Tansania ist ein überwiegend ländliches Gebiet. Die Menschen dort leben von dem, was sie selber anbauen, Einkommen kann ansonsten kaum generiert werden. Es ist auch ein Gebiet mit einer hohen HIV-Infektionsrate. In einem neuen Projekt werden jetzt speziell alleinerziehende junge Frauen, die mit dem HI-Virus infiziert sind, gefördert. Eine Gruppe von ihnen hat an einem Kurs zur Perlenarbeit („beadwork“) teilgenommen.

 

 

Die ersten Produkte sind sehr vielversprechend und sie werden gemeinsam mit den Produkten der Nähgruppe „Pamoja Tunaweza“ vermarktet. So können die jungen Frauen sich hoffentlich bald ein eigenes Einkommen erwirtschaften.

(Susanne Boll)

„Just like You“ – Dokumentarfilm auf Station im Norden

 „Die Menschen zeigten mit dem Finger auf mich. Wenn ich Bier braute, sagten sie: „Du bist infiziert.“ Doch ich sagte ihnen: „Ja, ich bin infiziert. Ich weiß es, weil ich mich habe testen lassen. Ich kenne meine Situation. Wie ist das mit dir? Bist du sicher, dass du nicht auch infiziert bist?“ Lydia Saimoni Mwakalinga ist 51 Jahre alt – und erzählt ganz offen vor der Kamera von ihrer Erkrankung mit dem HI-Virus. Und nicht nur das: Sie hilft mit ihrer Geschichte mit, über AIDS aufzuklären und Vorurteile abzubauen. Im Dokumentarfilm „Just like You“ kommen die Menschen selber zu Wort, äußern sich zu ihrer Krankheit und ihren Erlebnissen mit ihren Familien und Freunden. Sie meistern ihren Alltag, haben mit Vorurteilen zu kämpfen – und trauen sich doch, sich offen zu ihrer Erkrankung zu bekennen. Das ist vielleicht das eindringlichste an diesem berührenden filmischen Portrait der der HIV-Selbsthilfegruppe Lusubilo in Rungwe/Tansania.

Insgesamt rund 150 Zuschauer haben an drei Tagen bei uns im Norden den Film gesehen. Froh und dankbar für diese doch sehr stattliche Zahl blicken wir deshalb auf die Vorführung von „Just like You“ in Hamburg, Lübeck und Potsdam zurück. Seine Premiere feierte der Film am 1. Dezember 2015, dem Welt-AIDS-Tag, in Basel in der Schweiz. Vor allem Johannas engagiertem Einsatz ist es zu verdanken, dass wir ihn auch hier vorführen konnten. Erster Gastgeber Norddeutschlands war am Sonntag, den 6. Dezember 2015 das Alabama-Kino in Hamburg. Im Kommunalen Kino KoKi in Lübeck wurde der Film am 7.12. vorgestellt, das Kino am Mediencampus des Babelsberger Filmgymnasiums zeigte ihn in zwei Vorstellungen am 8.12. Der junge tansanische Regisseur Nicholas Calvin, Koproduzentin Claudia Zeising und die Leiterin der Lusubilo-Selbsthilfegruppe Pfarrerin Melania Mrema Kyando begleiteten ihren Film und standen im Anschluss an den 40-minütigen Film für Fragen der Zuschauer zur Verfügung: Wie viele HIV-Erkrankte gibt es in Tansania? Wer bezahlt die Medikamente? Wie groß sind die Vorurteile?

Der erste Film des jungen Regisseurs Nicholas Calvin soll nicht sein letzter sein: Er will das Thema in Folgeprojekten weiter begleiten. Zudem wollen er und Melania Mrema Kyando den Film zur Aufklärung an Schulen und öffentlichen Orten vorstellen. Auch bei uns wird es den Film zu Beginn kommenden Jahres geben. Die DVD’s werden von Mission 21 hergestellt und könnenüber SARA vorbestellt werden.

Wir freuen uns vor allem über das Interesse und auch die neuen Kontakte zu anderen engagierten Organisationen. An dieser Stelle wollen wir uns vor allem noch einmal bedanken, denn die Filmvorführung ist nur dank zahlreicher Unterstützer zustande gekommen. Unser Dank geht insbesondere an das Forum für Migrantinnen und Migranten der Hansestadt Lübeck (www.forum-hl.de), die Kinobetreiber des Alabama Kino in Hamburg und des Kino Koki in Lübeck, sowie zahlreiche ehrenamtlich Engagierte.

Weitere Berichte zum Film finden Sie auf der Webseite des Mediencampus Babelsberg sowie auf der Seite von Mission 21.

Just Like You - Einladung zur Filmvorführung

JUST LIKE YOU - Einladung zur Filmvorführung


Der Dokumentarfilm „Just like You – wie Du und ich“ erzählt von Menschen im Südwesten Tansanias, die mit dem HI-Virus infiziert sind. Der tansanische Filmemacher und Regisseur Nicholas Calvin Mwakatobe begleitet die Betroffenen in ihrem Alltag und gewährt den Zuschauern sehr persönliche Einblicke. Wie Du und ich – so müssen diese Menschen ihren täglichen Aufgaben gerecht werden. Eindringlich, ehrlich und in ihren eigenen Worten erzählen sie von ihrer HIV-Infektion und was es für sie bedeutet, mit Aids zu leben. Der Film portraitiert auch die engagierte Pfarrerin Melania Mrema Kyando und wie sie mit der Lusubilo-Selbsthilfegruppe und ihrer Aufklärungsarbeit den Menschen Mut macht, das Tabu des Schweigens zu brechen.

Zu Gast: Die Pfarrerin Melania Mrema Kyando (Rungwe/Tansania) sowie der Regisseur Nicholas Calvin Mwakatobe (Dar es Salaam/Tansania) stehen im Anschluss an den Film (Dauer ca. 40 Minuten) für Gespräche zur Verfügung.
Termine

Hamburg am 06.12.15 um 18:00 Uhr im Alabama Kino
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg.

Lübeck am 07.12.15 um 18:00 Uhr im Kommunalen Kino (Kino Koki)
Mengstraße 35, 23552 Lübeck.

Potsdam am 8.12.2015 um 19:00 Uhr im Mediencampus Babelsberg,
Großbeerenstraße 187, 14482 Potsdam.


Der Eintrittspreis beträgt 5,00 Euro. Davon gehen 2,50 Euro als Spende an das Projekt.

Den Einladungsflyer können Sie hier herunterladen.

Informationen zum Projekt:

Verein zur Förderung der Entwicklung
ländlicher Räume im südlichen Afrika e.V.
www.saraverein.org
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

FORUM FÜR
MIGRANTINNEN UND MIGRANTEN
IN DER HANSESTADT LÜBECK
www.forum-hl.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Claudia Zeising zu Besuch in Lübeck

Große Freude im April bei SARA: Claudia Zeising, die für wenige Wochen auf Heimatbesuch in Göttingen war, nutzte ihren Deutschlandaufenthalt, um auch einen Abstecher nach Lübeck zu machen. Am Mittwoch den 29. April 2015 berichtete sie den Vereinsmitgliedern ausführlich über die Lage vor Ort in Rungwe und den aktuellen Stand der von uns unterstützten Projekte. Schön war es zu hören, welche Fortschritte die Mädchen machen, deren Ausbildung SARA unterstützt. Claudia brachte uns neue, wertvolle Informationen zu den weiterführenden Schulen mit, die die Mädchen vor Ort besuchen. Auch ein neuer Schwung an hübschen und praktischen Produkten der Nähgruppe "Pamoja Tunaweza" erreichte uns. Die Produkte finden vor allem in Tansania guten Absatz, im nächsten Schritt plant Claudia, dass die Produzentinnen ihr Geschäft künftig in Eigenregie betreuen und verwalten.

Neben ihrem Engagement für die Ausbildung der Mädchen, für die Nähgruppe und die Aids-Selbsthilfegruppe berichtete Claudia Zeising von weiteren, vor Ort laufenden Projekten. Sie betonte, dass es oft mehrere Jahre dauere, bis nachhaltige Veränderungen sichtbar werden, aber die Hilfe zur Selbsthilfe funktioniere. Auch bei einem Projekt, was ihr sehr am Herzen liegt, geht es voran: Der Bau eines Gästehauses neben dem Ausbildungszentrum. Damit könnten auch Frauen von weiter außerhalb zu mehrtägigen Seminaren kommen. Und vielleicht zukünftig Touristen untergebracht werden, die den Mount Rungwe, den höchsten Berg im Süden des Landes, besteigen.
An dem Abend wurden viele Informationen und Ideen ausgetauscht – und vor allem alle Mitglieder wieder sehr motiviert, sich weiter kräftig für das Spendensammeln einzusetzen.

(Susanne Boll)

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Adresse

Verein zur Förderung der Entwicklung
ländlicher Räume im südlichen Afrika e.V.

Seydlitzstraße 21
23564 Lübeck

Spendenkonto

SARA Förderverein e.V.
IBAN: DE65 2305 0101 0001 0690 53
BIC: NOLADE21SPL
Sparkasse zu Lübeck